No Way Is My Way: 16 März 2008
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Sonntag, 16. März 2008

Nachtrag zu Hundesitter und Ende

Samstag so um 13 Uhr kamen sie vom Schiurlaub zurück.

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Glücklich und zufrieden wieder zu hause *gg*

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Ford Mustang GT 390cui

Steve McQueen und sein grüner Ford Mustang: Der Film „Bullitt” ist ein Muss für jeden Mann. Denn er zeigt zwei Helden, die unsterblich sind.

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Ford Mustang GT 390cui
Länge: 4665 mm
Breite: 1800 mm
Höhe: 1364 mm
Gewicht: 1608 kg
0-100 km/h: 6,5 s
V-Max: 204 km/h
Zylinder: V8
Hubraum: 6391 ccm
Leistung: 325 PS
Drehmoment: 579 Nm
Leistungsgewicht: 4,95 kg/PS
Preis (1968): 3100 US-Dollar
Wert heute (Zustand 2): ca. 35.000 Euro

Ein paar Minuten können ein ganzes Leben prägen. Zum Beispiel, wenn ein kleiner Junge die legendäre Verfolgungsjagd aus dem Actionfilm „Bullitt” anschaut. Die dauert zwar nur 7.01 Minuten, aber das reicht völlig aus, um ein paar grundsätzliche Dinge im Leben eines Mannes zu klären. Die Filmszene lehrt, was dem Kleinen kein kultusministeriell verordneter Unterrichtsstoff je beibringen könnte. Zum Beispiel, wie wichtig Hartnäckigkeit ist. Und Ausdauer. Dass große Taten keine großen Worte brauchen. Und dass Lieutenant Frank Bullitt alias Steve McQueen der coolste Polizist der Welt ist. Drei Männer, zwei Autos, eine Hetzjagd quer durch San Francisco. Keiner spricht auch nur ein Wort. Höchste Konzentration, Schüsse – und zwei großartige amerikanische Sportcoupés, die über Kuppen der Stadt springen. Am Ende die beiden bösen Jungs, die ihr verkorkstes Leben im Flammeninferno einer explodierenden Tankstelle verlieren. Der Dodge Charger der beiden Halunken hat nicht überlebt, aber der Mustang des guten Lieutenant Bullitt. Und das mit Recht: Erstens, weil Steve McQueen am Steuer saß. Ein Mann, der auch im wirklichen Leben ein veritabler Rennfahrer war. Und zweitens, weil der Ford Mustang eine wahre Ikone ist, die Bullitt-Version erst recht. Die Hetzjagd wurde seinerzeit in der Innenstadt nahe Fisherman’s Wharf gedreht. Beim PS-Ballett der beiden Muscle-Cars ist zu erkennen, dass der Mustang viel besser auf der Straße liegt als der Charger. Doch in der Realität setzten die zahllosen Sprünge auch dem GT mächtig zu. Ford hatte den Filmemachern zwei identische Fahrzeuge geliefert. Nach den Dreharbeiten war eines davon „reif für die Schrottpresse”, wie sich ein Augenzeuge erinnert. Das andere sicherte sich ein Bullitt-Fan.

Bei kaum einem anderen Auto haben die Verehrer einen solchen Aufwand getrieben, um es möglichst originalgetreu seinem filmischen Vorbild nachzuempfinden. Web-Seiten wie www.ponysite.de/bullitt.htm geben detaillierte Tipps, welchen Mustang man sich als Basis besorgen soll. Welche Räder und Rückspiegel zu verwenden sind. Was wie lackiert werden und vor allem, was abgeschraubt werden muss, damit der Nachbau wie der Bullitt-Mustang aussieht. Denn das Original besticht weniger durch besondere Anbauteile oder Verzierungen, sondern ganz im Gegenteil: durchs Weglassen. Chromzierteile, Schriftzüge und sogar der springende Mustang im Kühlergrill – für den Film wurde all das abmontiert. Über die Jahre sind zahllose rollende Kopien auf den Markt gekommen, darunter auch einige fast perfekte Täuschungen. Schon so manches Mal wechselte der angeblich echte Film-Mustang zum Liebhaberpreis den Besitzer und entpuppte sich erst viel später als Betrugsfall. Das Original, und das wissen nur die wenigsten, verbrachte drei Jahrzehnte in einer Scheune in Kentucky. Seit 2003 steht der Wagen an einem geheim gehaltenen Ort in Tennessee und wird von seinem Besitzer in Stand gesetzt, heißt es. Sogar die Stahlstreben, an denen Regisseur Peter Yates einst seine Kameras befestigen ließ, sollen noch am Fahrzeugboden angeschraubt sein. „Die Fahrgestellnummer des Tennessee-Bullitt wurde bei Ford abgeglichen”, sagt Wolfgang Kohrn, Deutschlands vielleicht bestinformierter Bullitt-Fan. Seit 15 Jahren betreibt der Messeorganisator die „Ponysite”-Fanpage. Er ist sich absolut sicher: „Das Auto ist eindeutig das Original.” Wäre ja auch noch schöner, wenn sich die Kamerastreben am Ende als neue Eisenstangen aus dem Baumarkt von nebenan entpuppten.



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Länge: 4780 mm
Breite: 1877 mm
Höhe: 1407 mm
0-100 km/h: 5,0 s
V-Max: 245 km/h
Zylinder: V8
Leistung: 315 PS
Preis: 30.075 US-Dollar


Ein Konzern ist gespalten: Ford Deutschland zeigt kein Interesse daran, automobile Legenden wie beispielsweise den Capri wiederzubeleben. Ford USA dagegen reitet erfolgreich auf der Retrowelle. Nach GT und Thunderbird ist vor allem der Mustang seit Jahren ein Bestseller. Jetzt gibt es die auf 7000 Stück limitierte Sonderedition Bullitt. Sie basiert auf einem Mustang GT, hat jedoch mehr Dampf, weil der Motor 250 Umdrehungen mehr schafft. Wie einst beim Filmauto wurden auch für die 2008er-Wiedergeburt fast alle Chromzierteile sowie die Schriftzüge und der Mustang im Frontgrill entfernt. Viele Details sind in der Wagenfarbe lackiert, in original Highland-Grün. „Wir haben sogar die Auspuffanlage so modifiziert, dass sie den Original-Sound aus ,Bullitt‘ imitiert”, sagt Chefentwickler Paul Randell. Sein Tipp für Käufer: Super statt Normalbenzin tanken, das bringe fünf PS. Schade nur, dass Ford Deutschland den Bullitt nicht anbieten wird. Wer ihn trotzdem fahren will, muss ihn importieren.
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Yamaha XT 600 Z Ténéré 2008

Yamaha knüpft mit seiner neuen XT 660 Z Ténéré an einen Mythos an – die erste Enduro, die man wirklich in die Wüste schicken konnte
Wenn das Leben zu langweilig wird, muss man es riskieren. Fand der Franzose Thierry Sabine und schickte 1978 erstmals die spektakulärste Wüstenrallye der Welt auf den Weg – die Paris–Dakar.
Seine Losung klang den Bikern mächtig in den Ohren. Er weckte Sehnsüchte, die sich irgendwie mit Opas Rommel-Erinnerungen deckten – nur politisch viel korrekter waren. Nun wollten alle Enduro-Freunde zwischen Flensburg und Füssen mal ein richtiges Abenteuer erleben: mit einer Maschine, die man in die Wüste schicken konnte.
Doch die Motorräder vor 25 Jahren waren nicht gemacht für ein so extremes Abenteuer: Hitze, Sandpisten und keine Tankstelle weit und breit. Der Tank der XT 500 von Yamaha etwa fasste seinerzeit nur 8,5 Liter, selbst die modernere Honda XL 500 kam mit 12,2 Litern nur 200 Kilometer weit. Man musste sein Bike schon selbst wüstentauglich umbauen – oder eben daheim bleiben.
Bis die Ténéré kam. Der Name, unter dem Yamaha 1983 seine XT 600 Z vorstellte und der in der Sprache der Tuareg „Land da draußen“ bedeutet, steht für einen Teil der Sahara im Norden Nigers. Und damit für den anspruchsvollsten Streckenabschnitt der Paris–Dakar. Dort, wo nebst Sitzfleisch vor allem bestes Material gefragt war.
Sandfriedensbruch
Ihrem Namen machte die Ténéré alle Ehre: Der Tank war mit 28 Litern ein wahres Fass. Der bullige Einzylinder trieb das 171 Kilo leichte Krad jede noch so rutschige Steigung hinauf. Enorme Federwege von 255 Millimetern vorn und 235 hinten bedeuteten: Nur Männer von preußischem Gardemaß konnten das Ding richtig fahren. Die Sitzhöhe von 90 Zentimetern disqualifizierte alle anderen zu Knirpsen.
Dennoch verkaufte sich die Serie vom Start weg fantastisch. 1984 und 1985 war die Ténéré sogar das meistverkaufte Motorrad der Welt. Das Vorurteil, die Japaner könnten keine ordentlichen Bikes bauen, war seitdem passé. Stahlummantelte Bremsleitungen und Prallbleche im Tank machten das Motorrad zu einem echten Männerfahrzeug.
Doch leider blieb Yamaha diesem Purismus nicht treu. Mit viel Plastik wurde die herrlich-primitive Optik wegdesignt. Und, das größte Sakrileg: Der Kickstarter wurde durch einen elektrischen ersetzt. Das war zwar bequemer, nahm der Maschine aber den Mythos, dass man mit ihr wirklich überall durchkäme. Eben auch durch eine Wüste, in der bei leerer Batterie nun mal keine Ladegeräte zur Verfügung stehen.
1991 – Honda hatte inzwischen mit seiner 52 PS starken XL 600 Dakar gekontert – folgte dann die endgültige Verweiblichung der Wüsten-Yamaha: Die Ténéré hatte auf 200 Kilo zugelegt, der Tankinhalt war auf 20 Liter abgemagert. Dazu gab es wahlweise nun eine schwarz-lila Lackierung – schön im Frauenzentrum, schlecht am Biker-Stammtisch.
Mit dem Abschied von der Luftkühlung hatte die Enduro jegliche Sahara-Tauglichkeit verloren. Denn das weiß jedes Kind: Wasser ist in der Wüste ausschließlich zum Trinken da.

Motor: flüssigkeitsgefüllter Einzylinder
Hubraum: 660 ccm
Leistung: 48,8 PS bei 6100 U/min
Drehmoment: 57,5 Nm bei 5500 U/min
Federwege vorn/hinten: 210/200 mm
Tankinhalt: 22 l
Gewicht: 221 kg
Preis: 6995 Euro


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Das Rallye Werksmotorrad 1985

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Zugegeben: Ein Wüstenhobel für richtig harte Kerle wie das Urmodell vor 25 Jahren ist die neue XT 660 Ténéré nicht. Aber wir Männer sind ja auch sanfter geworden. Und die Rallye Dakar wurde für dieses Jahr ohnehin abgesagt. Elegant sieht der Bolide trotzdem aus: im klassischen Yamaha-Rot-Weiß, mit hochgezogenen Auspufftüten und Protektoren in Grau. Ein – sinnvoller – Tribut an die Moderne sind die digitalen Instrumente, eine Alu-Schwinge, ein vertikaler Doppelscheinwerfer und zwei Bremsscheiben vorn. Die Federwege wurden nochmals verkürzt, das Bike ist nun dank niedrigerem Schwerpunkt leichter handhabbar. Auch wenn dafür der Macho-Faktor sinkt.
Der Tank fasst 22 Liter, damit kommt man gut 400 Kilometer weit. Dem wassergekühlten Einzylinder hat man einige PS mehr spendiert. Leider hat Yamaha das Gewicht seit dem letzten Ténéré-Modell nicht wirklich abgespeckt. Und immer noch verlangt die Sitzhöhe von knapp 90 Zentimetern dem Fahrer Zehenspitzengefühl ab. Insgesamt ein modernes und robustes Reisemotorrad für gehobene Ansprüche, das einen großen Namen trägt.

Motor: flüssigkeitsgefüllter Einzylinder
Hubraum: 660 ccm
Leistung: 48,8 PS bei 6100 U/min
Drehmoment: 57,5 Nm bei 5500 U/min
Federwege vorn/hinten: 210/200 mm
Tankinhalt: 22 l
Gewicht: 221 kg
Preis: 6995 Euro


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Technische Daten :
Flüssigkeitsgekühlter 660-ccm-Viertakt-Einzylindermotor mit obenliegender Nockenwelle (SOHC)
Elektronische Benzineinspritzung
Verdichtung 10,0:1
Bohrung x Hub 100,0 mm x 84,0 mm
Trockensumpfschmierung
5-Gang-Getriebe
Optimiert für starkes Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich
Elektrostarter
Nach oben verlegter Einkammerschalldämpfer
Langstrecken-Abenteuertouren tauglich
Gitterrohrrahmen in Leichtbauweise
Aluminiumschwinge
Großvolumiger 22-Liter-Kraftstofftank
Leichte Verkleidung mit gutem Windschutz
Integrierte Protektoren für Verkleidung, Rahmen und Motor
Vertikaler Doppel-Scheinwerfer
Trockengewicht 183 kg
Integriertes Gepäcksystem
Gepäckträger hinten
130/80-17 Hinterreifen, 90/90-21 Vorderreifen
LED-Rücklicht
Länge 2246 mm
Breite 865 mm
Höhe 1477 mm
Sitzhöhe 895 mm
Radstand 1505 mm
Bodenfreiheit 245 mm
Rahmenbauart Gitterrohrrahmen
Federung vorn Telegabel
Federweg vorn 210 mm
Federung hinten Zentralfederbein
Federweg hinten 200 mm
Bremse vorn 2 Scheibe 298 mm Ø
Bremse hinten 1 Scheibe 245 mm Ø

Ansichtssache
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...richtige Bremsen
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Beschichtete Alu Schwinge
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Digital Cockpit
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Rückansicht
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Schwarz
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Khaki
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Weiss
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von vorne
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von hinten
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Klar werden die alten TÉNÉristen die Nase rümpfen, aber der Look der 80ér ist nunmal vorbei und die "Neue" soll sich doch verkaufen, das wollen wir doch alle, im eigenem Interesse. Die technischen Daten versprechen Einiges, auch mit 183 kg und 22 liter Tank ist die XT 660 Z noch leichter, als die 3 AJ aus dem Jahr 1991, bei mehr Leistung- wohlgemerkt.
Die Ausstattung ist doch recht ansehnlich, wie das Zubehörangebot, sogar der Krümmer ist endurogerecht verlegt, ein guter Motor und gute Bremsen machen den Rest.Na wir werden sehen, was die "Neue" kann und was nicht, das perfekte Motorrad gibt es zum Glück noch nicht, auch wenn auf besonderen Exemplaren der Schriftzug TÉNÉRÉ zu lesen ist.
Und wenns jetzt noch einen Kickstarter hätte...*ggg*
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