No Way Is My Way: Blair witch projekt
 

Blair witch projekt

Mittwoch, 7. Januar 2009

Blairwitchdogicedance

Nara (Wolfshund) und Annemarie abgeholt um die Auen in der Nacht unsicher zu machen.

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Finster war's und rein in die Au

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Über das Eis war es schon recht unheimlich. Aber was macht man nicht alles um ein bisschen Nervenkitzel zu spüren *gg*

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So schaut das dann aus wenn man mit mir in der Au unterwegs ist

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Nara ist eine ganz liebe

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Und Annemarie sowieso ;-)

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Dienstag, 4. März 2008

Waldgeister

Gestern erschien mir im Traum das alte Weib mit den Geas und sagte zu mir: ,,Du musst morgen um Mitternacht an dieser Stelle in den Donauauen sein wo die Frau mit den weißen Haaren versank,, . schweißgebadet wachte ich auf und ging zur arbeit.

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Also ging ich heute mit Dakota in die Au und wartete an der gesagten Stelle. Als es gegen Mitternacht wurde verwandelten sich die Uferböschungen in verzerrte Gesichter, ihren Schweiß, ihre Porenkrater und Nasenabsonderlichkeiten, ihre ängstlichen Blicke ließen mich unruhig werde. Aber Dakota reagierte wie immer sehr gelassen und legte sich vor mich und wir warteten bis es Mitternacht wurde. Nebel zog auf und wenn er sich über die Lande hebt, bringt er Krankheiten, Seuchen und Tod für Menschen und Vieh. Bisweilen steigt auch aus Wasser Nebel auf, streift Alles auf dem Lande und verbreitet sich und schemenhaft sahen wir das alte Weib auf uns zukommen.

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Sie sprach kein Wort und deutete mir mitzukommen. Ich folgte ihr und wir kamen zu ihren Eingang ihrer Höhle. Mir wurde unbeschreiblich kalt. Das alte Weib flüsterte: ,,komm fürchte dich nicht mein Sumpffußindianer ,, und verschwand in ihrer Höhle. Dakota schlüpfte hinterher und ich zwängte mich auch durch den engen Höhleneingang. Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten sah ich dass die Höhle immer größer wurde und von weiten ein Licht flackerte. Irgendetwas zog mich in diese Richtung, in den unterirdischen Räumen hatte sie wertvolle Schätze gehortet, die nun vom Geist ihrer wunderschönen Tochter bewacht werden. An der Nordost-Ecke der Höhle befinden sich noch zwei Höhlen, die eine mit kaum annehmbaren Geas und die andere mit einer breiten Kluft beim Einschlupf und einem geräumigen Dom im Hintergrund mit den selbst gewünschten Geas. Schon manch einer hat in den Höhlen und Löchern nach dem Schatz gegraben, doch keiner hat ihn bis jetzt finden können. Auch hat sich uns der Geist ihrer wunderschönen Tochter bisher noch nicht gezeigt.
Das alte Weib stand auf einmal neben mir und deutete auf mein Gea und sagte: ,,Du hast dir ein sehr schweres Gea genommen und das bedeutet dass du es nicht so schnell erfüllen kannst aber alle guten Waldgeister die hier in diesen Donau-Auen leben werden dir helfen,,


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Das alte Weib fragte mich noch ob ich nicht hier bleiben möchte aber ich verneinte. Tief gekränkt ging das alte Weib zum Fluss und weinte bitterlich. Im Wasser wurde jede ihrer Tränen zu einer Perle. Die Muscheln im Fluss nahmen sie auf und verwahren sie für alle Zeiten.

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Ich erwachte dann im weichen Moos durch Dakota’s nasskalte Nase. Ich richtete mich auf und wusste nicht wo ich mich in der Au befand. Diesen hingegeben, wanderte ich wohl stundenlang dahin, derweil die Nebel um mich herum sich in einem Maße verdichteten, dass ich am Ende gezwungen war, mir meinen Weg regelrecht zu ertasten. Und da auf einmal befiel mich ein unbeschreibliches Missbehagen - eine Art nervösen Zauderns und Schauderns. Kaum wagt' ich noch einen Fuß vor den ändern zu setzen, aus Furcht, ich könnte jämmerlich in einen der Donauarme stürzen. Ich hörte eine Trommel. Ein wilder rassel- oder klirrlaut, als wie von einem großem Schlüsselbund, drang an mein Ohr, und im Augenblick stürzte mit einem schrei ein dunkelgesichtiger und halbnackter Waldgeist an mir vorüber. Er kam mir dabei so nahe, dass ich seinen heißen Atem auf meinem Gesichte spürte. Er trug in einer Hand ein Instrument, bestehend aus einer Reihe von Stahlringen, welche er im laufen heftig schüttelte. Kaum war er im Nebel verschwunden, als mit offenem Maul und glühenden Augen ein riesenhafter Waldgeist heranstürmte und ihm nachrannte.

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Der Nebel lichtete sich und ich sah so viel Waldgeister um mich das mir angst und bang wurde. Doch sie lächelten mich an und öffneten mir einen Weg durch den ich dann mit Unbehagen ging.

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Doch ich merkte dass sie mich irgendwie mögen und als ich so durch ihre Reihen ging versuchten sie mich kurz zu berühren und sie sahen dabei so glücklich aus. Als ich dann durch denn Spalier der Waldgeister durch war, war ich wieder an der großen Furt angelangt und wusste wieder wie ich zu meinen Ausgangspunkt komme. Ich drehte mich um und sah wie die Waldgeister mich anlächelten und sich in nichts auflösten. Ich glaube sie haben mich und Dakota ins Herz geschlossen und werden jedes Mal wenn ich in die Donau-Auen gehe über mich wachen…und aus…

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ah noch was mein Gea werde ich weiter versuchen zu erfüllen…
Ihr wolltet ja wissen welches Gea ich mir genommen habe: Ich habe mir ein Herz ausgesucht das mich einen Teil oder für immer in meinem Leben begleiten soll...

Ende


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Samstag, 1. März 2008

Das alte Weib mit den Geas

Die lange Gerade gegen den Wind hatte mich ausgelaugt, ich war mit meinen Kräften am Ende. Ich sah am anderen Donauufer die Wassermühle, sie war halb versunken das machte mich etwas stutzig. Die Windböen wurden immer unerträglicher und ich vergaß die Wassermühle und der Regen peitschte mir ins Gesicht und meine Haare flatterten wild im kalten Wind, während ich mir eine geeignete Position aussuchte um den Donauarm zu überqueren.

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Nach einer Linkskurve wurde es wieder etwas angenehmer, weil der Regen und der Wind dann von hinten kamen. Dann sah ich sie, diese Gestalt ich kannte sie.

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Sie hatte die Kapuze so tief es ging in ihr Gesicht gezogen, damit das weiße Haar sie nicht verriet. Doch ich erkannte sie und ging ihr nach.
Wäre dieser peitschende Regen nicht, wäre ich mehr im Vorteil, denn sie konnte nachts besser sehen als am Tag. Schwach und ausgemergelt schien sie mir aber ich konnte ihr trotzdem sehr schwer folgen. Stoßweise ging ihr Atem, als sie an einem Baumstamm gelehnt durchatmete. Ihre Lungen brannten. Sie versuchte weiter zu laufen, doch versagten die Beine ihr den Dienst. Sie ging in die Knie und Tränen der Angst und der Wut liefen ihr über das zerschundene Gesicht. Ihre Haut war hell, so waren überall an ihrem Körper Blutergüsse zu sehen. Spuren von Tritten und Schlägen. Sie sah mich leidend an und wollte mir etwas sagen aber ich hörte es durch den starken Wind nicht.


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Schwarze Wolken zogen sich über uns zusammen und es begann donnern. Dakota wurde etwas unruhig. Dann hörte ich Hundegebell und sah sie, es waren mehrere schwarze Hunde mit gelben Augen. Normal treffe ich sie doch nur nachts. Panik kam in mir hoch, am Tag die Frau mit den weißen Haaren und die Hunde das hatte nicht gutes zu bedeuten. ich schärfte meine Sinne und hörte in den Wald. In der Nähe muss ein Donauarm sein. Klar ich konnte im hören. So gut es ging raffte sie sich auf und humpelte mit mir in die Richtung des Plätscherns. Und wirklich, dort war er. Wir ließen uns ins Wasser gleiten und krochen unter einen Überhang in eine Nische an der anderen Seite. Es war kalt und schlammig, aber das war uns jetzt alles egal. Zusammengekauert warteten wir auf unser Schicksal.

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Schwere Stiefel traten die Erde am Donauarm nieder. Es war ein großer, stämmiger Mann, welcher nun mit seinen Blicken das Ufer absuchte. Er trug einen dicken ledernen Umhang und trug die Kapuze tief im Gesicht als Schutz vor dem Regen. Gedankenverloren streichelte er über die Köpfe seiner Hunde. Die schwarzen Hunde mit den gelben Augen waren es, welche ihn hin zum Ufer geführt hatten.

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Der Mann ging in die Knie, mit aufmerksamem Blick verfolgte er alle Bewegungen, welcher er ausmachen konnte und dann sah er mich. Er schrie mir etwas zu aber ich konnte es durch den starken Wind nicht verstehen. Ich kroch aus den Überhang um... und als ich aufblickte war er verschwunden mitsamt seinen Hunden. Instinktiv drehte ich mich durch Dakota's knurren um. Ich sah in ihr Gesicht es war grauenhaft und sie streckte ihre Hände nach mir aus und flüsterte: ,, komm, komm mein Sumpffußindianer,, .Alles was an ihr war ist so anders geworden.

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So eine wie die kam höchstens in den Märchen vor, welche man den Kindern erzählt, um diese davon abzuhalten zu tief in den Wald zu laufen. Ob sie was mit dem Teufel zu tun hatte wusste ich nicht, doch ich konnte mir nicht sicher sein. Vielleicht will sie furchtbare Rache nehmen, oder gar ihren Meister, den Teufel persönlich herbeirufen. Dieser Gedanke ließ mich unruhig werden. Da sie ja keine Kraft hatte gab ich ihr einen kräftigen Stoß und sie viel ins Wasser. Ganz in ihren Umhang gehüllt hockte sie in dem hüfthohen Wasser.

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Da sah ich das alte Weib mit den Geas, oberhalb des Überhangs stehen, sie wirkte so beruhigend auf Dakota und mich das ich sie näher kommen lies. Leise, sehr leise begann sie alte Beschwörungen zu murmeln. Das Wasser des Donauarms erstickte dieses Geräusch, aber die, welchen sie galten, hörten sie dennoch. Das alte Weib sprach zu Wind und Wolken. Sie rief den Wald und dessen Bewohner. Sie flehte weder zu Teufeln noch Dämonen, nein, sie bat die Geister der Natur um Beistand. Und diese hörten sie, erkannten ihr wahres Wesen. Der Wind trieb noch beißender sein Unwesen, die Wolken ließen Blitz und Donner freien Lauf und dann war da noch der Wald, die Bäume, deren Äste wie Peitschen um sich schlugen. Die Frau mit den weißen Haaren schrie schrill auf und versank im Wasser. Das Gemurmel des alten Weibes verwandelte sich in lachen, in ein fast irres, überdrehtes lachen. Sie ging in die Knie und beugte sich über Dakota. „ Meine Lieben, nun muss ich euch verlassen.“ flüsterte sie leise. Ihre schwarze Hand streichelte über Dakota's Fell. Und bevor sie verschwand sagte sie noch: Vergiss dein Gea nicht...Ich muss nachts nochmals zu diesen alten Weib und sie etwas fragen…und aus...

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Donnerstag, 14. Februar 2008

13 Geister

Na gut, mit einem eher mulmigen Gefühl ging ich heute in die Au. Wenn die Sonne untergeht, erwachen die Geister des Waldes zum Leben. Es wurde kälter...eine sehr unangenehme Stimmung musste das Wetter erfasst haben.... Am Tag waren die Temperaturen angenehm, doch in der Nacht wurde es heute bitter kalt... ob darin ein Zusammenhang bestand das wir nur in der Nacht Geister sehen...wer weiß....

Wenn im Wald in der Nacht ein Baum umfällt und keiner hört es, welche Farbe hat er dann.(Verstanden? Ich nicht hi hi)

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Aus dem Wald tritt langsam die Nacht hervor, und der Winterwind bläst kalt und rau. ... auf die Geister der Nacht, auf die Schattenwelt ... Hie und da beschleicht mich gar das merkwürdige Gefühl, dass dieser Pfad nur für eine einzige Richtung "entworfen" wurde, und zwar die zum altem Weib mit den Geas hin. Von meiner Stelle aus ist der Eingang schwer auszumachen und manchmal bleibe ich unschlüssig stehen, weil ich nicht gleich überblicken kann, wo es denn nun weitergeht.

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So gelangte ich an die Donau und beobachtete das Wasser.

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Ich musste die Augen zumachen und hörte das Wasser mit mir flüstern: ,, Also höre mir gut zu heute ist der 14 Februar und ,, das Wasser wurde auf einmal ganz still…,,Du musst dich heute beeilen, schnell der Nebel zieht auf das alte Weib sucht dich, schnell,, ich öffnete meine Augen und sah den Nebel kommen.

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Verdammt und ich war noch 6 Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt. Doch mir fiel ein Weg quer durch den Wald ein. Ich folgte diesen mit äußerster Vorsicht und einem mulmigen Gefühl: ich kann mich nicht erinnern, dass mich der Weg damals an irgendeiner Stelle zu diesem Seitenarm geführt hätte. Adrenalin schießt durch meinen Körper. Ich realisiere, dass dieses Unterfangen lebensgefährlich wird. Wieder diese unkontrollierten Gedanken! Irgendetwas beobachtete mich und Dakota hob die Nase und starrte in die Nacht hinein.

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Es war ein großer schwarzer Hund. Im Gegensatz zu den schwarzen Hunden, welche oft beschrieben wurden, hatte meiner keine roten, sondern funkelnd gelbe Augen. Ich drehte mich um und ging weiter da Stand doch diese Kreatur schon wieder da und starrte mich an! Mir kam es so vor, als wartete dieses Tier auf den richtigen Moment mich anzuspringen um mich zu zerfleischen. Doch der Hund blieb immer in der Distanz von 1-2 Metern. Jedes Mal, wenn dieser Hund eintraf, wurde es absolut ruhig und ich konnte oftmals den Atem des Hundes hören. Dakota fletschte die Zähne ihr Oberkörper ging in eine geduckte Angriffshaltung über. Ich schrie,, Dakota aus,, und wir rannten im ausgetrockneten Bachbett Richtung Wassermühle.

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Und tatsächlich sah ich jemanden dort sitzen. Der schwarze Hund war auf einmal verschwunden. Ich sah aber nur den Umriss einer Gestalt. Sie saß nur da und bewegte sich nicht. Ich hatte das Gefühl das sie mich direkt ansah. Ich war eine zeitlang wie gelähmt, blinzelte immer nur mit den Augen, aber die Gestallt verschwand nicht. Als ich mich dann entschloss ganz mutig nach ihr zu greifen und meine Stirnlampe anzuknipsen, verschwand die Gestalt. Auf einmal stand das alte Weib vor mir und sagte ,, Du hast noch kein einziges deiner Gea’s erfüllt, so werde ich dir eines geben das viel Kraft, Ausdauer und Geduld von dir verlangt,, ( Dieses Gea kann ich euch leider nicht verraten). So lächelte sie und verschwand und ich spürte das ich das alte Weib nie wieder sehen werde… Jetzt wo ich es gerade schreibe… Ich bin mir jetzt sicher, dass es meine Oma war, die sich verabschiedet hat. Leider hatte ich diese Erscheinung nur ein paar Mal und nie wieder. Schade!

Nach insgesamt zweidreiviertel Stunden habe ich den Kampf gegen die Dämmerung mal wieder knapp gewonnen. Jetzt heißt es Abschied nehmen und einen geeigneten Rückweg finden, denn meine kleine lilane Abgasschleuder steht noch bei Kurt. Und aus…


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Es gibt mit Sicherheit Naturgeister, darunter fallen auch Elfen, Kobolde und Feen. Dass sie allerdings Wünsche erfüllen glaube ich nicht! Das ist nur ein Märchen.
In einem Land gibt es ja angeblich so viele Feen und Elfen, das die sogar einen Beauftragten dafür haben.....(Irland?)!
Ansonsten denke ich dass es ein kleines Volk ist, die ruhig und zurückgezogen in Wäldern leben..... und mich manchmal durch die Au begleiten….


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''Wenn du jetzt jemanden diese Geschichte verrätst, dann kommen wirklich alle Hexen und Teufel nachts zu dir!“
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Montag, 11. Februar 2008

blair witch projekt

Die kurze Dämmerung ging vorüber, und der Abend brach herein. Vom Ufer her ertönten die Stimmen der Graureiher und man hörte die Fische auf das Wasser klatschen. Dann kehrte Ruhe ein und ich hörte nur mehr meine Schritte.

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Dakota konnte ich dieses mal nicht von der Leine lassen da die Wildschweine gerade ihre Jungen haben und mir das in der Nacht zu gefährlich war.

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An der Donau angekommen suchten wir uns auf einer Schotterbank einen Platz und setzen uns. Dann saßen wir still bei einander. Wovon hätten wir sprechen sollen? Jeder hätte sehr gern über die Verhältnisse des andern etwas Näheres erfahren, aber wir beide hielten es für unhöflich, danach zu fragen. *ggg* So saßen wir und starrten auf die Donau in trauter Zweisamkeit ;-)

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So verging die Zeit, bis die laut schallende Stimme eines Graureihers Alarm schlug. Ein Raubtier war auf Jagd und einige Reiher flogen über die Bäume; ein Haubentaucher kreischte und das niedrige Volk der Enten und Biber wurde dadurch aus dem Schlafe gerissen, und fiel in allen möglichen Tönen ein.

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Als ich mich auf die Seite drehte saß eine Frau mit weißem langem Haar neben mir und mein Herzschlag setzte beinahe aus. Die Frau an meiner Seite wartet eine Weile “Hast du jemanden gesehen?”, fragt sie und ihr Gesicht bekamm einen seltsamen Ausdruck. “Ja”, lüge ich. “Ich sah in der Wassermühle am anderen Ufer einen Lichtschein.” Sie lachte obwohl ihr Gesicht noch immer diesen seltsamen Ausdruck hatte, irgendwie erleichtert. “Es wird von meinem Vater gewesen sein. Wir sind die Einzigen, die hier herkommen. Die meisten aus der Umgebung fürchten sich vor dem alten Weib mit den Geas. Es bringt Unglück, ihr zu begegnen.” Aber ich brachte kein Wort heraus und fühlte mich irgendwie sicher da Dakota nicht reagierte. Schemenhaft tauchte ein Boot auf darin stand ihr Vater sein Haupt aber und die Haare waren weiß wie Schnee, und seine Augen leuchteten wie Feuer und seine Füße glänzten wie Silber, und seine Stimme war wie das Rauschen des Wassers. Sie stieg in das Boot und sagte noch zu mir ’’Vertraue dir, deiner Seele, deiner Kraft und du wirst alle Geas die du dir genommen hast erfüllen’’ So verschwanden beide in der Dunkelheit. Vielleicht habe ich ja doch bloß Geister gesehen. Vielleicht werde ich langsam verrückt. Ich schaute auf meine Uhr und sagte zu Dakota wir müssen los. Ich drehte mich nochmals Richtung Wassermühle und da flackerte ein Licht…

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Ein sternenklarer Februarhimmel spiegelte sich in der schneelosen Eisfläche.

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Der aufgehende Mond mit seinem kalten Licht begleitete uns auf dem glitzernden Eis bis wir wieder…

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und aus...
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Freitag, 14. Dezember 2007

Blair witch projekt/Dämmerung

Die Dämmerung bricht schon herein und es bläst ein eisiger Wind

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Schwarze Wolken ziehen über den Himmel, nur in Abständen scheint der bleiche Mond auf die leeren Felder. Nebelschwaden ziehen über den Boden, es ist nasskalt, mich fröstelt. Aus dem nahen Waldrand höre ich den klagenden Schrei einer Eule, getragen von einem plötzlich aufkommenden, eisigen Windstoß. Auf einmal erscheint wie aus dem Nichts die grell leuchtende Fratze eines dämonischen Gesichts vor mir...So oder so ähnlich könnte eine richtig gruselige Geschichte beginnen. *ggg*

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Selten schaut man beim Spazierengehen vom Boden weg in die Höhe, selten ahnt man, dass morsche Bäume von bösartigen Borkenkäfern ermordet wurden und sich kurz vor dem Lebensende noch diverse Spechte mit Käfern den Bauch voll schlugen. Wir schauen gebannt Filme über das Leben und Sterben in Wüstenregionen Afrikas, von Tieren, die sich an Wasserlöchern den Garaus machen, aber der Krimi im eigenen Wald interessiert euch nicht.

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Die Dämmerung kommt langsam, legt sich feucht über die Au, das Moos ist fast weiß im fahlen Licht, und die Schritte auf dem Boden sind so dumpf wie auf einem Teppich. Eine halbe Stunde nein 10 Minuten genügen, und es ist wieder da, das Gefühl – sich nicht wichtig nehmen, sondern das Wasser beobachten oder die Blätter eines Baumes, die so schön konstruiert sind.

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Vielleicht kann man den Quatsch einfach lassen – sich durch Yoga finden und Ruhe durch Meditationskurse und Beweglichkeit durch Pilates. Glaubt mir ein wenig durch den Wald tigern hat denselben Effekt. Vorbei an einem Bau, in dem Fuchs oder Dachs wohnen,

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sehe ich Bäume, die vom Wasser unterspült stehen wie riesige Geisterhände.

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Ich höre die Geschichte von der Schlüsselblume, die auf der Erde ist, weil Petrus viele gelbe Himmelsschlüssel heruntergeworfen hat, damit jeder Mensch Zugang zum Paradies hat. Und vor allem begreife ich, dass es lohnt, etwas zu wissen. Das Leben wird so weniger langweilig.

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Dass wir das große Ganze nicht verstehen können, ist eine Erkenntnis. Dass wir uns mit der Erforschung von kleinen Dingen die noch verbleibenden Jahre spannend gestalten können, die andere. Eine Blume zertritt man nicht, wenn sie einen Namen hat.

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In freier Natur, meistens in der Nacht, hat sich bewährt, den Geister ein X für ein U vorzumachen: Das Wenden der Kleidung (der Jacke) verwirrt die Geister, und sie lassen von einem ab. Diese Streiche beziehen sich meistens auf unseren Orientierungssinn, und können ziemlich nervend sein: Stundenlanges herumirren im Wald zum Beispiel ;-)

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Dakota ist wieder voll bei der Sache, ihr entgeht nichts wenn ich auf einen Ast trete oder es im Gras raschelt. Übrigens Hunde sehen hervorragend in der Nacht.

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Mensch = wir sehen schlecht in der Dämmerung und fast gar nichts in der Nacht
Hund = sehen dank "verspiegeltem" Augenhintergrund viel besser als wir wenn es eindunkelt

In der Dämmerung sehen auch wir nur in Graustufen. Bei Hunden ist (wie auch bei den meisten anderen Säugetieren, aber nicht beim Menschen) der Augenhintergrund "verspiegelt" (Tapetum lucidum genannt), sodass einfallendes Licht vom Hintergrund des Auges reflektiert wird und die Stäbchen so noch einmal trifft. Darum leuchten Hundeaugen im Dunkeln gelb, bläulich oder grünlich, wenn sie von einer Taschenlampe oder einem anderen Licht angestrahlt werden.

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Freitag, 7. Dezember 2007

Blair witch projekt

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Es wird mal wieder Zeit...
... aber echt, so richtig! Es gibt allerdings auch einen guten Grund dafür (abgesehen von dem, dass es schon so lange her ist, dass es hier mal was darüber zu lesen gab), hat es doch mal so richtig geregnet! Endlich kein schönes Wetter mehr wie im letzten Jahr... Na gut, es ist zwar Herbst, aber man nimmt den Regen halt wie er kommt. Und da er kam, hab ich das auch gemacht. Für satte 5 cm Gatsch hat es in den Donau Auen gereicht, heute Morgen hab ich immerhin eher kühle 6°C gemessen. Ja, aber wie gesagt, es hat verdammt viel geregnet und wenn man bedenkt wie die Au eigentlich so liegt, ist das ganze noch viel schöner….

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Mit anderen Hunden zu spielen taugt Dakota. Doch wenn sie dann auch noch nachts durch den Wald mit mir ziehen darf, kann es für Dakota nichts Schöneres geben. Alles schwarz in schwarz und kaum bis kein Wind dazu. Wenn nachts schwarze Regenwolken über den Donau Auen aufziehen, wird es finster. Absolut nichts ist mehr zu sehen, völlig schwarz wird es vor Augen. Fledermäuse fliegen umher, nachts in der Au ist man umgeben von den Geheimnissen des tief schwarzen Waldes. Unsere Vorfahren wussten genau, dass es um uns herum nichtmenschliche, intelligente Wesen gibt. Sie gaben ihnen viele Namen: Wichtel, Heinzelmännchen, Kobolde, Trolle, Irrlichter, Zwerge und Elfen, um nur einige der bekannteren aufzuzählen.

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Der in Dunkelheit gehüllte, sagenumwobene Auwald mit seinen ungeheuren Ausmaßen erscheint als feindlich und gefährlich.

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In der heutigen Zeit, wo es fast keinen Flusslauf gibt, der nicht irgendwie gestaut, begradigt oder anderwärtig manipuliert wurde, lassen sich nur noch selten Flussgeister sehen. In Quellgebieten und an Bächen jedoch kannst du noch viele Flussgeister finden. Sie sind verspielte Zeitgenossen und gleichen den Elfen aus den Legenden. Größere Flüsse beherbergen natürlich auch noch Geister, auch wenn der Fluss sehr viele Eingriffe des Menschen ertragen muss. Diese Geister sind oft froh um jede Aufmerksamkeit, die ihnen von unserer Seite zukommt.

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Und dann gibt es noch den Meister des Waldes. Der Meister des Waldes ist ein sehr eigenes Wesen. Sein Aussehen variiert zwischen wandelndem Misthaufen bis zu einem groß gewachsenen Mann mit einem Hirschgeweih. Pro Wald gibt es einen Hüter des Waldes, den man um Erlaubnis fragen sollte, ob man den Wald überhaupt betreten dürfe.

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Ob ich denn keine Angst hätte nachts allein im Wald, werde ich manchmal gefragt. Nein, die Stille ist besänftigend und beruhigend, da ist nichts Unheimliches. Der Wald spricht all unsere Sinne an. Da fällt mir gerade ein, Nackt durch den Wald? Der nächste Sommer kommt bestimmt *ggg*



Wie üblich bin ich wieder mit Dakota durch die Au gestreift, besonders interessant war's als ich an der Furt vorbeigekommen bin, da muss ich wohl die Nachtruhe irgendeines größeren Tieres im Wasser gestört haben, jedenfalls war das ziemlich laut und ist ein kurzes Stück parallel zu mir im Wasser gerannt... irgendwie hat das auch was gruseliges an sich wenn man da so im dunklen Wald unterwegs ist und dann etwas undefinierbares lautes im Wasser hört (andererseits, gruseliger als nachts um drei in der Innenstadt kann es kaum sein...). Und Dakota? Sie hat darauf überhaupt nicht reagiert. Glaub ich halt es war ja finster *gg*

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An sich war die Kälte auch der Hauptgrund für mein heutiges Blair witch projekt, ich hatte ja gehofft, dass sich etwas Nebel bilden würde, aber selbst dafür ist es momentan wohl zu trocken... Also nichts mit Nebel. Aber es war jedenfalls wieder ein Erlebnis.

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Samstag, 10. Februar 2007

Blair witch Projekt III

Gestern Abend machten Kotopulo,meine Hündin Dakota und ich ein
Blair witch Projekt in den Donauauen.

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Samstag, 6. Januar 2007

Blair witch Projekt II

Nacht in den Donauauen

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Blair witch Projekt

Ka scheiß wos i jetzt schreib
war vormittag mit Dakota unterwegs
und auf einmal fällt mir der film ein
und irgendwie hat es dann dort auch so ausgeschaut
steinhaufen habe ich nicht gesehen
aber undefinierbare Tierkadaver sind dort gelegen und
geregnet hat es bis zum geht nicht mehr und die Bäume haben geknarrt
bin dann zu einen ausgetrockneten kleinen Bachbett gekommen
und dort entlang wieder zum auto
war heute unheimlich
oder hab ich mich da in etwas reingesteigert

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